"Umwälzungen finden in Sackgassen statt."


Berthold Brecht (1898-1956)


Richtiges Maß in der Natur finden

Mäßigung - Heilmittel für eine zügellose Zeit? 

Raubbau an den natürlichen Ressourcen der Erde, massive Klimaveränderungen, eine Kultur, die nur noch am Konsum ausgerichtet zu sein scheint: Unser Lebensstil birgt auf Dauer mehr Gefahren als Vorteile. Mäßigung ist daher keine Forderung, sondern eine Notwendigkeit für unsere Zeit. 
In einem Feature des Bayrischen Rundfunks, an dem ich als Experte mitgewirkt habe, geht es um diese und weitere Zukunftsfragen:


Maßhalten als Akt der Befreiung

 In der Coronakrise werden viele Werte neu diskutiert. Auch der altmodische Begriff des „Maßhaltens“ scheint wieder an Bedeutung zu gewinnen. Der Pädagoge Thomas Vogel beschäftigt sich mit dessen unterschiedlichen Facetten. Hier das Interview vom 30.4.2020 beim Deutschlandfunk:

Kugel, aus der man, durch die Tugend der Mäßigung, ausbrechen kann

„Wir brauchen eine neue Kultur der Mäßigung“

Interview mit dem Magazin "agora42 - Das philosophische Wirtschaftsmagazin" - veröffentlicht in Ausgabe 4/2018 (Heft 42) 

Das richtige Maß im Konsum von Kleidern

Genug !

„Den Reichtum eines Menschen kann man an den Dingen erkennen, die er entbehren kann, ohne seine gute Laune zu verlieren.“ (Henry David Thoreau, Schriftsteller und Philosoph) 

Den Podcast GENUG! ÜBER DIE VERGESSENE TUGEND DER MÄßIGUNG, an dem ich mitgewirkt habe  (Sendung  des BR am 3.4.2022), könnt ihr hier herunterladen:

Kaktus-Pflanze als Symbol des Maß haltens

"Auf der Suche nach dem verlorenen Maß"

Interview mit "Transform - Magazin für das Gute Leben" am 25.3.2019 

Gesichter mit Barcodes als Zeichen des verlorenen Maßes

Gemeinsam philosophieren

Auf der Suche nach Glück und dem richtigen Maß begegnet man irgendwann dem Schaf.


Das Schaf repräsentiert einen nicht unerheblichen Teil menschlicher Kulturgeschichte: Es verkörpert archaische Hirtenkultur und pastorale Idylle. Als geduldiges Opfertier liegt das Lamm auf der Schlachtbank. Und als Wolllieferant war es Wegbereiter der industriellen Moderne. 
Schon seit vielen Jahren halte ich eine kleine Schafherde. Für mich bedeutet diese Haltung ein sozial-ökologisches Experiment. Was da so friedlich in der Aue grast, kann uns viele Einsichten geben, Tages- und Jahresverläufe strukturieren, zum Nachdenken über Mensch und Natur anregen. 


Interesse an einem philosophischen Gespräch auf meiner Schafweide in der Lüneburger Heide? In unregelmäßigen Abständen biete ich solche Gespräche an. Meldet Euch einfach bei mir: 

Schafherde, die für Glück und das richtige Maß sorgt

Unterwegs mit menschlichem Maß

„Da suchen sich die Menschen Stätten, um sich zurückzuziehen: Aufenthalte auf dem Lande, an der See, im Gebirge. … Und doch ist all solches Verlangen in höchstem Grade kindisch … denn der Mensch zieht sich nach keiner anderen Stätte zu größerer Ruhe und Ungestörtheit zurück als in seine eigene Seele.“  

(Marc Aurel, 121–180 n. Chr.)

Wald als ungestörter Rückzugsort für die Seele

Links zum

  Weniger:


Höher, schneller und weiter? Unbegrenztes Wachstum auf Kosten sozialer Gerechtigkeit und ökologischer Nachhaltigkeit ist eine endliche Geschichte. Deshalb ist eine Wachstumswende nötig, um anders zu wirtschaften, besser zu leben und weniger zu verbrauchen.


Das Netzwerk Wachstumswende und der Blog Postwachstum dienen dazu, Menschen zusammenzubringen, die gemeinsam an Lösungen für eine Gesellschaft jenseits von Wachstumszwängen arbeiten wollen.